Alles, was Sie über Ritualio brauchen.
Bildmaterial, Zahlen, Zitate und die Geschichte hinter der App — zusammengestellt zum direkten Verwenden. Was hier fehlt, schicken wir gern — schreiben Sie uns kurz.
„Ein Kind, das trödelt, ist selten trotzig. Meistens weiß es nur nicht, was als Nächstes dran ist und wie viel Zeit ihm bleibt.“
Tino Volbracht, Gründer
Wie Ritualio entstanden ist
Tino Volbracht ist IT-Projektmanager. In der Softwareentwicklung gibt es zwei Wege, ein Team durch die Woche zu bringen. Man kann jeden Tag nachfragen, woran gerade gearbeitet wird. Oder man klärt einmal gemeinsam, was bis wann erreicht sein soll, holt sich dafür das Einverständnis — und die Mitarbeitenden organisieren sich selbst. Der zweite Weg funktioniert besser. Er hat nur eine Voraussetzung: Alle müssen sehen können, was noch offen ist und wie viel Zeit bleibt.
Was ihm auffiel: Zu Hause ist das erste Muster der Normalfall — erinnern, nachfragen, noch einmal erinnern. Die Voraussetzung für den zweiten Weg fehlt dort schlicht. Für Kinder ist nicht sichtbar, welche Aufgaben noch offen sind; und der ganze Morgen wird ihnen in Uhrzeiten erklärt, die viele von ihnen noch gar nicht lesen können.
Ritualio macht beides sichtbar. Das Kind sieht seine eigenen Schritte und hakt sie selbst ab; ein Ring zeigt die verbleibende Zeit als Bild statt als Zahl. Damit kehrt sich die Richtung um: Statt dass Eltern jede Aufgabe einzeln ansagen, holt sich das Kind die nächste selbst. Nicht, damit Kinder schneller funktionieren — sondern damit sie selbstständiger sein können.
Kurzbeschreibung in drei Längen
Zum direkten Übernehmen — je nachdem, wie viel Platz ist.
Ein Satz
Ritualio ist eine App, in der Kinder ihre Morgen- und Abendroutine selbst sehen und abhaken — mit einem Timer, den auch Kinder verstehen, die noch keine Uhr lesen können.
Ein Absatz
Ritualio ist eine Familien-App für feste Abläufe. Eltern legen einmal fest, was in der Morgen- oder Abendroutine ansteht; das Kind sieht seine eigenen Schritte in einer kindgerechten Ansicht, hakt sie selbst ab und erkennt an einem Ring, wie viel Zeit noch bleibt. Für abgeschlossene Routinen kann es Münzen sammeln und in einem Shop einlösen, den die Eltern vorher selbst befüllen — bewusst mit Erlebnissen statt Süßigkeiten. Münzen sind dabei ein Angebot, keine Pflicht. Neben den Routinen enthält die App ein Tagebuch mit eigenem PIN für das Kind sowie Notizen und einen Verlauf für die Eltern. Ritualio enthält keine Werbung und kein Analyse-SDK, funktioniert offline und speichert auf Servern in Deutschland. Die App ist kostenlos nutzbar, ein optionales Abo hebt die Grenzen auf.
Was die App sonst noch kann
Ein Prinzip — sichtbar machen, was noch offen ist — an mehreren Stellen des Tages.
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Routinen für jede Tageszeit
Morgen, Abend, Hausaufgaben. Der Morgen ist der häufigste Einstieg, nicht die Grenze.
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Ein digitaler Verstärkerplan
Das Zielverhalten wird zur Routine; was sie wert ist, stellen die Eltern ein und können es später senken. Die Belohnungsstufen stehen im Shop, den sie vorher füllen; einzelne Münzen lassen sich auch von Hand vergeben. Das ersetzt die Belohnungstafel am Kühlschrank — ohne Therapieanspruch: Ritualio ist kein Medizinprodukt und stellt keine Diagnosen.
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Ein Tagebuch, das dem Kind gehört
Mit eigenem PIN und einer Stimmung pro Eintrag. Der Text wird auf dem Gerät verschlüsselt, bevor er den Server erreicht. Eltern lesen mit, wenn das Kind vorliest — nicht, weil die App es erlaubt.
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Eltern-Notizen und Verlauf
Festhalten, was an einem Tag dazwischenkam, und später sehen, woran es hängt. Muster statt Bewertung; Geschwister werden nicht verglichen.
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Trophäen, Serien und Foto-Puzzles
Fortschritt wird sichtbar, und eigene Fotos lassen sich als Belohnung hinterlegen.
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Mehrere Kinder, alle Geräte
Funktioniert offline und synchronisiert automatisch über die Geräte einer Familie.
Faktenblatt
- Anbieter
- Leobalo GmbH, Bensheim — Amtsgericht Darmstadt, HRB 97939
- Verantwortlich
- Tino Volbracht, Geschäftsführer
- Plattformen
- iOS und Android, Smartphone und Tablet
- App-Sprachen
- Deutsch, Englisch, Spanisch, Dänisch
- Altersgruppe
- etwa 4 bis 11 Jahre
- Verfügbar seit
- 7. Juni 2026
- Preis
- Kostenlos nutzbar. Optionales Premium-Abo; den Preis zeigen App Store und Google Play.
- Werbung und Tracking
- Keine Werbung. Kein Analyse-SDK in der App.
- Datenhaltung
- Server in Deutschland (Hetzner). Texte aus Kindertagebuch und Tagesnotizen werden auf dem Gerät verschlüsselt, bevor sie den Server erreichen.
- Kontakt
- www.ritualio.de/support/
- Stores
- App Store Google Play
Nutzer- und Umsatzzahlen veröffentlichen wir derzeit nicht.
Bildmaterial
Sechs Bildschirmfotos in voller Auflösung (1320 × 2868 px, ohne Marketing-Text), dazu App-Symbol, Wortmarke und das Porträt des Gründers — alles in der Pressemappe.
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Die Heute-Ansicht des Kindes
Was heute ansteht, wie viele Münzen da sind, wie lange die Serie schon hält.
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Der Countdown-Ring
Die verbleibende Zeit als Bild — lesbar auch ohne Uhrzeitverständnis.
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Münzen mit Elternfreigabe
Die Eltern entscheiden, wann etwas als erledigt zählt.
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Der Shop
Von den Eltern vorher befüllt — Erlebnisse und Mitbestimmung statt Süßigkeiten.
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Der Elternbereich
Routinen anlegen, Zeitpläne setzen, mehrere Kinder verwalten.
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Verlauf und Muster
Woran es hängt, wenn es an bestimmten Tagen nicht läuft.
Honorarfrei zur redaktionellen Berichterstattung über Ritualio. Bildnachweis: Ritualio / Leobalo GmbH.
Zitate
Freigegeben zum Zitieren, jeweils Tino Volbracht, Gründer von Ritualio.
„ Ein Kind, das trödelt, ist selten trotzig. Meistens weiß es nur nicht, was als Nächstes dran ist und wie viel Zeit ihm bleibt. “
„ In Projekten kann man jeden Tag mehrfach nachfragen — oder man macht einmal sichtbar, was zu tun ist und bis wann, und die Leute holen sich die Aufgabe selbst. Zu Hause ist es genauso. Nur dass ein Kind, das die Uhr noch nicht lesen kann, die Zeit als Bild braucht und nicht als Zahl. “
„ Die Forschung stützt nicht den Satz, dass Belohnungen Kinder motivieren. Sie stützt, dass klare Abläufe den Streit aus dem Morgen nehmen. Deshalb sind die Münzen bei uns ein Angebot und keine Pflicht — die App funktioniert auch ganz ohne sie. “
„ In eine App, die Kinder benutzen, gehört kein Analyse-SDK und keine Werbung. Und unsere Server stehen in Deutschland. Das ist eine Entscheidung, keine technische Nebensache — sie kostet Geld und bringt uns keine Daten ein. “
„ Das Tagebuch hat einen eigenen PIN, und der Text wird auf dem Gerät verschlüsselt, bevor er den Server erreicht. Entschlüsseln könnten wir ihn nur mit einem Ersatzschlüssel, den wir offline und getrennt vom Server verwahren — und den setzen wir ausschließlich ein, wenn eine Familie uns um eine Wiederherstellung bittet. Das schreiben wir lieber genau so hin, als von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu reden. “
Woran wir uns halten
Ritualio bewegt sich in einem Feld, in dem viel behauptet und wenig belegt wird. Wir haben deshalb zu jeder fachlichen Aussage aufgeschrieben, worauf sie sich stützt — und was die jeweilige Quelle nicht hergibt.
Ein Beispiel, das gegen uns spricht und trotzdem so dasteht: Die Forschungslage stützt nicht den Satz, dass Belohnungen Kinder motivieren. Belegt ist etwas anderes — dass strukturierte Elternprogramme vor allem das Verhalten der Eltern verändern und dadurch Konflikte verringern. Genau danach ist die App gebaut.
Die Belege mit Einordnung stehen offen auf Warum es wirkt.
Was Ritualio nicht ist
Keine Diagnose, keine Therapie und kein Ersatz für ein Gespräch mit Lehrkraft, Kinderarzt oder Beratungsstelle. Ritualio macht den Alltag sichtbar und strukturiert — die Einschätzung bleibt bei euch und bei Fachleuten. Alle Daten liegen auf Servern in Deutschland, ohne Werbung und ohne Weitergabe.
Testen und nachfragen
Die App ist kostenlos nutzbar — zum Ausprobieren brauchen Sie nichts weiter. Für einen Test der Premium-Funktionen schicken wir Ihnen gern einen Freischaltcode für App Store oder Google Play.
Auch für weitere Screenshots, ein Interview oder Fragen zur Datenverarbeitung führt der kürzeste Weg über das Kontaktformular. Wir antworten in der Regel am selben Werktag.